Wofür wir stehen

Mehr als ein schöner Satz.

Wir machen unsere Stadt schöner, indem zunehmend mehr Menschen das Evangelium der Freiheit verstehen, die Lebensart Jesu in ihrem Alltag nachahmen und sich gesellschaftlich engagieren.

Unser Auftrag

Unser Auftrag lautet: Wir machen unsere Stadt schöner, indem zunehmend mehr Menschen das Evangelium der Freiheit verstehen, die Lebensart Jesu in ihrem Alltag nachahmen und sich gesellschaftlich engagieren.

Dieser Satz beschreibt, warum es dreisechzehn in deiner Stadt gibt oder geben sollte. Wir wollen nicht einfach ein weiteres kirchliches Angebot machen. Wir möchten Menschen sein, die durch Jesus frei werden, im Glauben wachsen und Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen.

Das Evangelium der Freiheit verstehen

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“

Galater 5,1 – Luther 2017

Das Evangelium ist keine religiöse Last, sondern die Nachricht, dass Jesus trägt, was wir nicht tragen können. In ihm finden wir Vergebung, Annahme, Wahrheit und neue Würde.

Viele Menschen verbinden Glauben mit Druck. Sie denken, Religion bedeute vor allem, sich mehr anzustrengen, moralisch besser zu werden oder Gott irgendwie zufriedenzustellen.

Das Evangelium beginnt anders. Es sagt uns, dass Gott in Jesus Christus zu uns gekommen ist, bevor wir uns selbst retten konnten. Jesus ruft nicht die Fertigen, sondern die Müden, Schuldigen, Suchenden, Zweifelnden und Selbstsicheren.

Wenn Menschen das Evangelium der Freiheit verstehen, entdecken sie, dass sie sich nicht länger beweisen müssen. Sie dürfen Vergebung empfangen, eine neue Identität finden und aus der Gnade Gottes leben.

Die Lebensart Jesu im Alltag nachahmen

„Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“

Matthäus 28,19–20 – Luther 2017

Glaube ist kein Hobby. Nachfolge betrifft unser Denken, Fühlen, Handeln, unsere Beziehungen, unser Geld, unsere Zeit, unseren Beruf und unsere Entscheidungen. Wir wollen Menschen helfen, Jesus immer ähnlicher zu werden.

Jesus lädt Menschen nicht nur dazu ein, bestimmte Aussagen über ihn für wahr zu halten. Er ruft Menschen in seine Nachfolge.

Nachfolge bedeutet, von Jesus zu lernen. Wir schauen darauf, wie er gebetet, geliebt, vergeben, gedient, Wahrheit gesagt, Grenzen gesetzt und Menschen gesehen hat. Dann fragen wir, was das konkret für unser Leben bedeutet.

Darum geht es uns nicht um einen Glauben, der nur im Kopf bleibt. Wir wollen lernen, Jesus im Alltag nachzuahmen: in unseren Familien, Freundschaften, Nachbarschaften, Berufen, Konflikten, Entscheidungen und Gewohnheiten.

Sich gesellschaftlich engagieren

„Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.“

Jeremia 29,7 – Luther 2017

Wir lieben unsere Stadt nicht, weil sie perfekt ist, sondern weil Gott Menschen liebt. Darum beten wir, dienen praktisch und übernehmen Verantwortung.

Das Evangelium macht Menschen nicht gleichgültig, sondern aufmerksam. Wer von Jesus geliebt ist, wird frei, andere zu lieben. Wer Gottes Gnade erlebt hat, wird großzügig. Wer Hoffnung hat, kann dienen, ohne zynisch zu werden.

Deshalb gehört gesellschaftliches Engagement zu unserem Auftrag. Wir wollen unsere Stadt wahrnehmen, für Menschen beten, praktische Hilfe leisten und Verantwortung übernehmen.

Unsere Stadt schöner zu machen bedeutet für uns nicht, alles perfekt zu bekommen. Es bedeutet, treu dort anzufangen, wo Gott uns hingestellt hat.

Unsere Vision

Wir träumen von einer multilokalen Kirche: eine Kirche an verschiedenen Orten, für unterschiedliche Menschen, Stadtteile und Lebenswelten.

Wir wollen mehr Orte, an denen Kirche zu einem Katalysator für Menschen wird, in dem sie Jesus kennenlernen, ganzheitlich wachsen und ihren Platz in der Stadt finden.

Deshalb träumen wir davon, weitere Kirchen in Deutschland zu gründen, klar im Evangelium, nah an den Menschen und mutig in der Gesellschaft.

Unsere DNA

Unsere DNA beschreibt, was uns im Innersten prägt. Sie ist das, was bleibt, wenn sich Räume, Zeiten, Formate oder Programme verändern.

Im Zentrum unseres Glaubens steht nicht eine religiöse Tradition, eine moralische Idee oder ein kirchliches Programm. Im Zentrum steht Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der für uns gestorben und auferstanden ist. Darum wollen wir in allem, was wir tun, auf Jesus hinweisen und Menschen helfen, ihn besser kennenzulernen und ihm konkreter nachzufolgen.

Wir glauben, dass Gott durch die Bibel redet. Deshalb ist sie für uns nicht nur ein religiöses Inspirationsbuch, sondern die verbindliche Grundlage für Glauben, Leben und Gemeindebau. Wir wollen die Bibel sorgfältig lesen, ehrlich auslegen und mutig anwenden, klar in der Sache und freundlich zum Menschen.

Unsere DNA hilft uns, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und gemeinsam auf Kurs zu bleiben.

Auch unser Name erzählt davon: Der Begriff „dreisechzehn“ leitet sich von der Bibelstelle Johannes 3,16 ab.

„Denn so sehr hat Gott diese Welt geliebt: Er hat seinen einzigen Sohn hergegeben, damit keiner verloren geht, der an ihn glaubt, sondern das ewige Leben erhält.“

Johannes 3,16
01

Stadtbotenmentalität

Wir glauben: Kirche ist nicht nur ein Ort, zu dem man sonntags hingeht. Kirche ist eine Gemeinschaft von Menschen, die von Jesus gesendet ist. Mitten hinein in ihre Stadt, ihre Nachbarschaft, ihre Familien, Freundschaften, Arbeitsplätze und Alltagsorte.

Darum sprechen wir bei dreisechzehn von einer Stadtbotenmentalität. Wir wollen nicht darauf warten, dass Menschen zufällig den Weg zu uns finden. Wir wollen selbst unterwegs sein: aufmerksam, betend, zugewandt und bereit, von der Hoffnung zu erzählen, die uns trägt. Das bedeutet für uns: Wir suchen das Beste der Stadt. Nicht nur, indem Menschen etwas über den Himmel hören, sondern indem durch unser Leben etwas vom Himmel bei den Menschen ankommt. Wir möchten, dass Glaube sichtbar wird: in echter Freundschaft, ehrlichem Interesse, praktischer Hilfe, mutigem Glauben und gesellschaftlicher Verantwortung.

02

Die magischen 150

Wir glauben: Gemeinde soll groß genug sein, um etwas zu bewegen und klein genug, damit Menschen gesehen, gekannt und gebraucht werden. Darum sprechen wir bei dreisechzehn von den magischen 150. Unsere Community soll nicht einfach immer größer werden. Wenn wir etwa 150 Partnerinnen und Partner erreichen, spätestens aber nach drei Jahren, beginnen wir bewusst mit der Planung einer neuen Communitygründung.

Das ist für uns keine Wachstumsbremse, sondern ein Multiplikationsprinzip. Wir wollen nicht eine immer größere Veranstaltung bauen, in der Menschen leichter untergehen. Wir wollen lebendige Kirchen gründen, in denen echte Beziehungen möglich bleiben, Verantwortung geteilt wird und jeder Mensch einen Platz findet.

03

Gemeinden gründen

Wir träumen nicht nur von einer größeren Gemeinde an einem Ort. Wir träumen von vielen lebendigen Gemeinden, die dieselbe DNA teilen und unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten erreichen.

Darum denken wir dreisechzehn von Anfang an multiplizierend. Wir möchten Menschen fördern, Leiterinnen und Leiter entwickeln, Teams senden und neue Gemeinden gründen.

Gemeinden zu gründen bedeutet für uns: Wir halten nicht fest, was Gott vermehren möchte. Wir investieren in Menschen, damit an vielen Orten geistliches Leben entsteht.

Mehr über Gemeindegründung

dreisechzehn+

dreisechzehn+ ist unsere Bewegung zur Gründung, Entwicklung und Multiplikation von Kirchen und Communities.

Wir glauben: Was Gott uns mit dreisechzehn anvertraut hat, soll nicht bei uns stehen bleiben.

Darum geben wir Erfahrungen, Konzepte, Systeme und Ressourcen weiter, damit neue Kirchen schneller und gesünder starten können.

Unser Ziel ist ein wachsendes Netzwerk eigenständiger dreisechzehn-Kirchen im Bund FeG, verbunden durch dieselbe DNA, denselben Auftrag und dieselbe Leidenschaft für Jesus und die Menschen.

Wir wollen Orte schaffen, an denen Menschen das Evangelium der Freiheit verstehen, die Lebensart Jesu nachahmen und sich gesellschaftlich engagieren.

dreisechzehn+ bedeutet für uns: Wir bauen nicht nur eine Kirche größer, sondern helfen dabei, viele lebendige Communities entstehen zu lassen.

Mit dreisechzehn+ machen wir konkret:

  • wir begleiten neue Kirchen und Communities von der Idee bis zur Selbstständigkeit
  • wir coachen Gründer, Standortleitungen und Leitungsteams
  • wir stellen bewährte Konzepte, Prozesse und Systeme zur Verfügung
  • wir entwickeln Schulungs- und Trainingsmaterial für Mitarbeitende
  • wir fördern Nachwuchs, Trainees und zukünftige Leitende
  • wir vernetzen dreisechzehn-Kirchen durch gemeinsame Gottesdienste, Konferenzen, Gebetsaktionen und Trainings
  • wir stärken die gemeinsame DNA: Evangelium der Freiheit, Stadtbotenmentalität, magische 150, Partnerschaft und gesellschaftliche Verantwortung
  • wir nutzen Medien, Podcast, YouTube, Social Media und Onlinekurse, um Menschen zu erreichen und Leitende auszubilden

Kurz gesagt: dreisechzehn+ sammelt Erfahrung, teilt Ressourcen und multipliziert Kirchen, damit mehr Menschen Jesus kennenlernen und Städte schöner werden.

Unser Team

Die Stadt schöner zu machen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. dreisechzehn lebt von vielen Menschen, die beten, leiten, planen, aufbauen, zuhören, predigen, musizieren, Kaffee kochen, Kinder begleiten, Technik fahren, Räume gestalten und Menschen willkommen heißen.

Unser Team ist nicht perfekt. Aber wir lieben Jesus, wir lieben Menschen und wir glauben, dass Kirche ein Geschenk Gottes an diese Welt ist.

Leitung & Pastoral

Markus Schmidt

Markus Schmidt

Gründer von dreisechzehn, Pastor und Standortleiter dreisechzehn Linden und Vahrenwald & Leiter dreisechzehn+

Thomas Meisner

Thomas Meisner

Pastor und Standortleiter dreisechzehn Altwarmbüchen und Gründungsinitiative Hannover-City, Leiter dreisechzehn+

Simon Wainowski

Simon Wainowski

Gründer, Pastor und Standortleiter dreisechzehn Esslingen

Mitgliedschaft im Bund FeG

Wir als dreisechzehn sind jeweils als eigenständige Kirchen im Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. organisiert. Das ist für uns aber nicht nur ein organisatorischer Rahmen, sondern Ausdruck unserer geistlichen Identität: Wir glauben an Jesus Christus, vertrauen der Bibel als Gottes Wort und wollen Menschen helfen, das Evangelium zu entdecken und Nachfolge im Alltag zu leben.

Wir sind als dreisechzehn eigenständige Ortsgemeinden, aber wir sind nicht allein. Im Bund FeG sind wir mit vielen anderen Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland verbunden. Der Bund wurde 1874 gegründet und umfasst heute rund 500 selbstständige Ortsgemeinden mit über 42.000 Mitgliedern.

Mitarbeit in der ACK

Wir arbeiten außerdem in der ACK, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, mit. Das bedeutet für uns: Wir suchen bewusst das Miteinander mit anderen christlichen Kirchen vor Ort. Nicht, weil alle Unterschiede unwichtig wären, sondern weil Jesus Christus größer ist als unsere konfessionellen Prägungen. Wir wollen gemeinsam beten, voneinander lernen, Vertrauen bauen und dort zusammen handeln, wo Christinnen und Christen gemeinsam Zeugnis geben und Menschen dienen können.

Die ACK in Deutschland ist ein ökumenischer Zusammenschluss christlicher Kirchen. Sie wurde 1948 gegründet und versteht sich als Plattform für gemeinsames Zeugnis und gemeinsamen Dienst. In ihr sind Mitglieds- und Gastkirchen aus verschiedenen christlichen Traditionen verbunden; Grundlage ist das Bekenntnis zu Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Engagement

Kirche ist kein Programm, das wenige für viele machen. Kirche ist auch kein Gebäude oder Ort. Kirche ist eine Community. Jeder Mensch bringt etwas mit: Talente, Leidenschaften, Ideen, Erfahrung, Kraft, Kreativität, Gebet, praktische Hände, offene Ohren.

Wir suchen keine Lückenfüller. Wir suchen Menschen, die mit ihren Gaben dienen und die Stadt schöner machen.

Vor mehr als 10 Jahren haben ein paar „dreisechzehner“ den Verein Serve the City Hannover e.V. aus der Taufe gehoben und dort engagieren wir uns sozial. Das ist praktisch unser diakonischer Arm.

5–6 Mal im Jahr findet ein „Serve the City“-Wochenende statt, an diesen Wochenenden wollen wir uns gemeinsam für die Belange der Stadt einsetzen und in unzähligen kleinen und großen Projekten die Stadt schöner machen.

Wir engagieren uns außerdem bei IJM.

Wir dienen unserer Stadt praktisch, mit offenen Augen für Not und offenen Händen für Menschen.

In den Communities gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, dich mit deinen Gaben einzubringen und ein aktiver Teil von dreisechzehn zu werden. Welche Mitarbeitsbereiche es gerade gibt, verändert sich mit der Zeit. Die aktuelle Struktur mit allen Bereichen und offenen Stellen findest du im Organigramm von dreisechzehn Altwarmbüchen.

Ich möchte mitmachen

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